Unsere Philosophie

Das Training von Rennpferden hat eine lange Tradition, schon die Griechen und Römer hielten Pferderennen ab. Seit jeher spielt die Erfahrung und das Gefühl des Trainers eine entscheidende Rolle. Allerdings gibt es in jüngerer Zeit doch einige Erkenntnisse und auch Hilfsmittel die das Training effektiver und individueller gestalten lassen. So können über Laktat- und Herzfrequenzmessung die Trainingsintensität besser eingschätzt werden. Durch Geschwindigeitsmessung per GPS weiss der Reiter und Trainer genau wie schnell das Pferd ist und ist nicht mehr nur auf sein Auge angewiesen. So kann vor allem auch eine Überlastung der jungen Pferde vermieden werden.

Wir legen daher viel Wert auf ein ausgeprägtes Grundlagentraining vor bzw. am Anfang der Saison. Das beinhaltet lange aber ruhige Canter von 3000 - 5000 m mehrmals die Woche, so wie es auch viele französische Trainer praktizieren. Erst wenn die Pferde die langen Distanzen mühelos galoppieren, wird die Distanz verkürzt und die Geschwindigkeit gesteigert.

Durch die dadurch erworbene starke Grundlagenausdauer halten die Pferde meist ihre Form in der Saison länger und verkraften die Rennen auch leichter.

Um die Pferde bei Laune zu halten werden sie nach den Rennen oder nach harten Arbeiten oft nur im Gelände spazieren geritten und können sich auf einer unseren vielen Koppeln entspannen. So strahlen fast alle unsere Pferde eine grosse Gelassenheit aus und lassen sich kaum aus der Ruhe bringen, was ihnen dann auch in den Rennen hilft.
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